Behandlungsspektrum

Das Behandlungsspektrum umfasst die Diagnostik und Therapie folgender Erkrankungen:

-offene Operationstechniken mit Netzimplantation

-endoskopische Bauchdeckennetzplastik bei Leistenhernie (sog. TEP)

-laparoskopische Netzplastik bei Bauchwand- und Narbenbruch (sog. IPOM)

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Leistenschmerzen bei Fußballern und Sportlern sowie jungen Menschen ist ein häufiges Problem und kann vor allem bei Profi-Sportlern schwerwiegende Konsequenzen haben. Die anatomische Komplexität der Leiste kann die Diagnosestellung sehr schwierig gestalten. Von daher bedarf es besonderer Erfahrung und Aufmerksamkeit.

Aufgrund einer Vielzahl von unterschiedlichen Ursachen für die Leistenschmerzen bei Athleten ist eine multidisziplinäre Abklärung von besonderer Bedeutung. Daher ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Chirurgen, Orthopäden, Physiotherapeuten und Osteopathen unabdingbar.

Die folgenden Ursachen können Leistenschmerzen verursachen:

  1. Zerrung der Oberschenkel-, Hüftbeuge- oder Bauchmuskulatur
  2. Zerrung der Adduktorenmuskulatur mit chronischen Schmerzen an ihren Ansätzen am Schambein
  3. Okkulte Brüche bzw. Ermüdungsbrüche von Muskelansätzen im Becken- und Hüftbereich
  4. periartikuläre und intraartikuläre Hüftveränderungen
  5. Schambeinentzündungen (Ostitis pubis)
  6. Nervenreizung mit Ausstrahlung in die Leiste bei Fehlhaltungen oder Schäden an der Wirbelsäule
  7. Sportlerhernie
  8. Ein typischer Leistenbruch

-Beratung über Therapiemöglichkeiten (notwendige Operation, Medikamente, Bestrahlung)

-Kooperation mit anderen Ärzten (Hausarzt, Endokrinologe, Pathologe, Strahlentherapeut)

-operative Versorgung

-stationärer Kurzaufenthalt

-teilweise oder vollständige Entfernung der Schilddrüse

-Schonung der Stimmbandnerven

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-laparoskopische Entfernung der Gallenblase (Cholezystektomie)

-laparoskopische Entfernung des Wurmfortsatzes (Appendektomie)

-laparoskopische Darmteilentfernungen (z.B. bei Entzündungen)

-laparoskopische Diagnostik unklarer Bauchbeschwerden

-laparoskopische Verwachsungslösung (Adhäsiolyse)

-laparoskopische Netzimplantationen bei Bauchwandbrüchen

-operative Entfernung von Krampfadern (ambulant und stationär)

-Mitbehandlung von Folgeerkrankungen (venöses Unterschenkelgeschwür)

-interdisziplinärer Behandlungsansatz: die Behandlung der Patienten erfolgt fach- und berufsgruppenübergreifend, die Koordination erfolgt zentral über unsere Praxis (mögliche Mitbehandler: Gefäßchirurg, Angiologe, Hautarzt, Orthopäde, Orthopädie-Techniker, Podologe, Wundmanager, Pflegedienst)

-Wundbehandlung bei folgenden Krankheitsbildern: diabetischer Fuß, venöses Beingeschwür, arterielles Beingeschwür („Raucherbein“), Druckgeschwüre (Dekubitus), Wundheilungsstörungen nach operativen Eingriffen, Defektwunden nach Tumoren

-Wundtherapie grundsätzlich ambulant, bei Bedarf auch stationär (lebensbedrohlicher Wundinfekt, drohende Gliedmaßenamputation, gescheiterter ambulanter Therapieversuch)

-Operationen (ambulant): chirurgische Wundsäuberung, plastische Hautdeckung (kleinflächig)

-Operationen (stationär): unvermeidliche Amputationen, großflächige plastische Defektdeckung, chirurgische Wundreinigung in Kombination mit Vakuum-Verbandstechnik

-Mast-und Endarmspiegelung

-Verödung von Hämorrhoiden

-operative Behandlung bei höhergradigen Hämorrhoiden

-operative Behandlung von Fissuren, Fisteln und Abszessen des Analbereiches

-operative Behandlung bei Steißbeinabszeß

-notfallmäßige Wundversorgung nach Unfällen ( auch Schul-, Arbeits-und Wegeunfälle)

-notfallmäßige Versorgung von Frakturen und Gelenkverletzungen (Ruhigstellung, Schienenbehandlung)

-operative Versorgung von Frakturen und Gelenkverrenkungen (ambulant und stationär)

-Nachbehandlung unfallchirurgischer Verletzungen und Operationen

-operative Entfernung von Metallimplantaten

-grundsätzlich ambulante Operation in Amb. OP-Zentrum (AOZ) bei Narkosearzt-Begleitung, ansonsten in örtlicher Betäubung im Eingriffsraum der Praxis

-Entfernung krankhafter Veränderungen der Körperoberfläche wie Fettgewebsgeschwulst (LIPOM), Taldrüsenvergrößerung (ATHEROM), pigmentierte Hauttumore (z.B. Muttermal, BASALIOM, CARZINOM, MELANOM)

-Handchirurgie: Entfernung von Überbeinen (GANGLION), Bandspaltung bei „springendem Finger“, Operation bei Nervenengpaßsyndrom (KARPALTUNNELSYNDROM), Abszeßspaltung bei Fingerinfekt (PANARITIUM)

-operative Versorgung bei Vereiterungen (ABSZESS) der Körperoberfläche, Nagelplastik bei eingewachsenem Nagel